Bussicherheitstraining

Auch in diesem Schuljahr fand für unsere Fünftklässler das äußerst informative aber auch lehrreiche Bussicherheitstraining statt.
Zu Beginn des Trainings erfuhren die Schüler allerlei Infos zu ihrem täglichen Verkehrsmittel zur Schule.
Trotz oder gerade wegen der Größe des Busses lernten die Schüler die gefährlichen Bereiche rund um den Bus kennen. Sie staunten zum Beispiel, als die Busfahrer Herr Seibold und Herr Kling gleich zwei ganze Schulklassen rund um den Bus für eine Mitschülerin auf dem Fahrersitz „verschwinden“ ließen und zeigten den Schülern so sehr eindrucksvoll die Gefahr des toten Winkels auf.
Nicht nur die erstaunliche Größe des Fahrzeugs birgt Gefahren, sondern auch seine Masse. Die Kinder durften abschätzen, wie lange der Bus braucht, um tatsächlich in einer Gefahrensituation zum Stehen zu kommen und erfuhren selbst an einem praktischen Beispiel, wie wichtig hierbei auch eine gute Reaktionszeit des Busfahrers ist.
Anschließend waren die Schüler beeindruckt darüber, wie schnell eine Wasserflasche, die weder sie noch ihre Lehrer zuvor auch nur zusammendrücken konnten, unter den Rädern eines Busses zerplatzt. Zügig schlossen unsere Fünftklässler daraus, wie wichtig es somit ist, genügend Abstand zur Bordsteinkante einzuhalten, wenn sich ein Bus der Bushaltestelle nähert.
Neben dem korrekten Verhalten an der Bushaltestelle und dem perfekten Einsteigen in den Schulbus, erfuhren die Schülerinnen und Schüler von den Polizeibeamten Herrn Zanker und Herr Praschivka, was sie im Bus zu beachten haben und wo die Plätze im Bus auch bei einer späteren Nachtfahrt im Linienbus sicher und angenehm bleiben.
Zuletzt zeigten die beiden Busfahrer den Schülern, wie ein Schulbus bei einer Gefahrensituation sicher mit Hilfe des Notfallhammers oder der manuellen Türöffnung zu verlassen ist.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Zanker und Herrn Praschivka von der Polizeiinspektion Krumbach und Herrn Seibold und Herrn Kling vom Busunternehmen BBS für die freundliche und kompetente Unterstützung.

Konstantin Petri