Die besten Leser der Christoph-von-Schmid-Schule

Jedes Jahr im November werden die Bücherwürmer unter den Sechstklässlern nervös: Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht vor der Tür
„Lesemisere“ unter Deutschlands Schülern? Die Teilnehmerzahlen am traditionsreichsten und größten Lesewettbewerb im deutschsprachigen Raum sprechen eine andere Sprache:  Rund 600.000 Kinder an 7.000 Schulen stellen sich bundesweit den Jurys, und das seit 58 Jahren! Anschließend wird auf  Regional- und Landesebene ermittelt, wer zum Finale nach Berlin fährt, um sich mit den besten Vorlesern und Vorleserinnen Deutschlands zu messen. Die Christoph-von-Schmid-Schule war von Anfang an mit dabei.
Zwei „Runden“ waren laut Reglement zu absolvieren: Zunächst lasen die Klassensieger eine vorbereitete Textstelle aus ihrem Lieblingsbuch. Tagelang hatten sie geübt, vor Eltern, Geschwistern und Klassenkameraden. Entsprechend lebendig und fehlerlos waren die Vorträge. Es folgte der schwierige Teil: Ein unbekannter Text war vorzulesen, diesmal aus  „Mein Freund Pax“, Sarah Pennypackers bewegender Geschichte um die Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem zahmen Fuchs. Die Jury, bestehend aus dem Zweiten Konrektor Frank Decke, Deutschlehrerin  Ulrike Alznauer, Schülersprecherin Madeleine Strehler und Deutschlehrer Wolfgang Werz, machte es sich nicht leicht, aber am Ende stand ein klarer Sieger fest: Vincent Kropf überzeugte durch ruhigen, flüssigen und sinngemäßen Vortrag sowie seine klare Artikulation. Er wird die Christoph-von-Schmid-Schule beim Regionalentscheid Anfang 2018 vertreten.
Text: Wolfgang Werz
Bilder: Peter Herz


Das Bild zeigt v.r.n.l.: Ulrike Alznauer, Wolfgang Werz, Annika Stötter (6b), Jonas Weber (6a), Lesesieger Vincent Kropf (6d), Tom Glas (6c), Esther Wundlechner (6e), Schülersprecherin Madeleine Strehler, Zweiter Konrektor Frank Decke