Erasmus+ Förderprogramm der EU an der Christoph-von-Schmid-Schule

Um Europa zu verstehen, vermitteln und mitgestalten zu können, bietet das Programm Erasmus+ der europäischen Union die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit anderen europäischen Schulen und Institutionen und die Bildung von Schulpartnerschaften.
Im Zentrum des Erasmus+ EU-Programms steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Wichtig ist der Austausch bewährter Praxis im Bildungs- und Jugendbereich. Das Förderprogramm der EU hat zum Ziel lebenslanges Lernen und Mobilität zu verwirklichen, die Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung zu verbessern, sowie Gerechtigkeit zu fördern durch sozialen Zusammenhalt. Ziel ist weiter, Bildungsbenachteiligung entgegenzuwirken durch die Förderung integrativer Schulbildung. Gefördert werden Innovation und Kreativität einschließlich unternehmerischen Denkens auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung.
Die Christoph-von-Schmid-Schule bewarb sich erfolgreich für ein Erasmus+ Projekt mit dem Titel "Integration", das sich über zwei Jahre erstreckt. In diesem Schuljahr besuchten acht Kolleginnen und Kollegen der Christoph-von-Schmid-Schule (Herr Debbage-Koller, Frau Denkci, Frau B. Fischer, Frau Heymann, Frau Hofmann-Trini, Frau Kämpfle, Frau Michaelis und Herr Oczipinsky) in den Herbstferien und in den Faschingsferien eine türkische und eine polnische Schule. Die Lehr- und Lernaufenthalte fanden an der Piri Reis Ortaokulu in Trabzon, Türkei und an der Zespol Szkol Technicznych in Mielec, Polen, statt.
Die Kontaktaufnahme mit den Partnerschulen erfolgte bereits im Schuljahr zuvor zur Zeit der Antragstellung zum Erasmus+ Programm. Kontaktperson an der türkischen Schule ist Eda Bakir, den Kontakt für Polen baute Marek Paduch mit uns auf. Regelmäßiger Gedankenaustausch kennzeichnete die Partnerschaft und die Zusammenarbeit. Wichtig ist die Erfahrungen und Erkenntnisse des Erasmus+ Projekts an der eigenen Schule weiterzugeben. Am Pädagogischen Tag im September wurden bereits die Planungen veröffentlicht. Das Kollegium wird bei Konferenzen über das Projekt informiert. Zudem wurde nach dem Aufenthalt in der Türkei eine schulinterne Fortbildung über den Lehraufenthalt abgehalten. Die Kollegen der Schulen sollen zueinander kommen, voneinander lernen und gegenseitiges Verständnis entwickeln. Durch die Zusammenarbeit können Wissen und Werte, sowie Verhaltensweisen und Lebensstile erfahren werden, die für eine Partnerschaft erforderlich sind. Es gilt Integrationsschwierigkeiten und Intoleranz zu überwinden, um das  Kennenlernen von kultureller Vielfalt möglich zu machen. Im Herbst des kommenden Schuljahres sind Fortbildungen zur Schulung interkultureller Kompetenz, Bekämpfung von Rassismus, von Vorurteilen und der Diskriminierung an Schulen in Spanien und Island geplant.

Irmgard Hofmann-Trini