11.11.2025 – für die einen ist es der Martinstag, für andere beginnt die Faschingssaison. Bei den zehnten Klassen der Christoph-von-Schmid-Schule stand jedoch ein Besuch der Gedenkstätte in Dachau an.
Das Konzentrationslager war das erste seiner Art, außerdem bestand es als einziges Lager über die gesamte nationalsozialistische Herrschaft hinweg von 1933 bis 1945. Es diente als Vorbild für alle anderen Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Aufgeteilt in den Klassen erhielten die Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte des Dachauer Josef-Effner-Gymnasiums eine Führung über das Gelände, zudem blieb genug Zeit für das Museum im ehemaligen Wirtschaftsgebäude und den Film im Kinosaal. Hier wird die Geschichte detailliert zusammengefasst, beginnend mit der Propaganda und Informationen zu dem 1933 errichteten Konzentrationslager bis hin zur Befreiung durch die Amerikaner 1945.
Das KZ-Dachau war als Stätte des Terrors gefürchtet, die Lebensbedingungen waren unmenschlich und bis heute nur schwer begreifbar. Über 200.000 Menschen aus allen Teilen Europas waren im Laufe der Zeit hier interniert.
Hunger, Strafen, Prügel, Krankheiten, Psychoterror und schwerste Arbeit waren der Alltag. Berüchtigt sind die grausamen medizinischen Versuche an Häftlingen durch sogenannte „Ärzte“ in Dachau. Auch eine Gaskammer gab es, die allerdings nicht für die massenhafte Tötung wie z. B. im Vernichtungslager Auschwitz benutzt wurde. Trotzdem wurden rund 41.500 Menschen ermordet. Die Atmosphäre und die Stille wirken heute bedrückend und machen vor allem nachdenklich. Das beklemmende Gefühl und die schrecklichen Tatsachen mahnen, dass dies nie wieder passieren darf.
Text: Carina Mögele 10c
Fotos: Viktoria Riedler 10b, Lea Matzka 10d (Foto AG)