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Exkursionen

Exkursion zur Dachauer KZ-Gedenkstätte

Am 6. Juni, dem letzten Tag vor den Pfingstferien, unternahmen die Klassen 10a und 10b im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine eindrucksvolle und nachdenklich stimmende Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Begleitet wurden sie von Fr. Hartmann, Fr. Henzler, Fr. Steckbauer und Fr. Steber.

Nach der Ankunft wurden die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt, um an parallel stattfindenden Führungen über das Gelände der Gedenkstätte teilzunehmen. Die fachkundigen Guides, Lehrkräfte des Gymnasiums in Dachau, vermittelten dabei eindrücklich die historischen Hintergründe des ehemaligen Konzentrationslagers sowie den Alltag der Häftlinge und die grausamen Bedingungen, unter denen sie litten. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten unter anderem eine rekonstruierte Wohnbaracke der Häftlinge, die Gaskammer und den Krematoriumsbereich. Zur massenhaften Tötung von Menschen durch Giftgas kam es im KZ Dachau nicht. Es ist ungeklärt, weshalb die SS die funktionsfähige Gaskammer nicht auf diese Weise einsetzte. Von 1933 bis 1945 starben im KZ Dachau und seinen Außenlagern rund 41.500 Menschen an Hunger, Entkräftung und Krankheit sowie durch Folter und Mord.

Im Anschluss an die Führungen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich individuell mit der Ausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude auseinanderzusetzen. Viele nutzten auch die Gelegenheit, den sogenannten „Bunker“, das frühere Lagergefängnis, zu besichtigen. Diese eigenständige Erkundungszeit ermöglichte eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Ort und den Geschehnissen.

Besonders eindrücklich war der Besuch auch vor dem Hintergrund des 80. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau, der in diesem Jahr begangen wurde. Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Truppen das Lager – ein Ereignis, das heute mahnend an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert und die Notwendigkeit der Erinnerung unterstreicht. Auf einer Gedenktafel auf dem ehemaligen Appellplatz steht: „Möge das Vorbild derer, die hier von 1933 bis 1945 wegen ihres Kampfes gegen den Nationalsozialismus ihr Leben ließen, die Lebenden vereinen zur Verteidigung des Friedens und der Freiheit und in Ehrfurcht vor der Würde des Menschen“.

Laura Steber

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