Die Bücherfreaks melden sich zurück!

Wir – der BücherClub – existieren immer noch und wollen euch einen Überblick über unsere letzten Treffen geben.
Nachdem es im letzten Bericht um Die Bücherdiebin ging, lasen wir in der Zwischenzeit fleißig weiter. Man muss schon dazu tun, dass man nebenbei noch die Bücher lesen kann, die einen selbst interessieren. Allerdings muss man auch sagen, dass die bisherigen Bücher, die mal von Lehrern, immer öfter aber auch von den Schülern vorgeschlagen wurden, nie uninteressant waren, auch wenn sie vielleicht nicht alle Burner waren.

Kill All Enemies hatten wir mit dem „alten“ BücherClub schon mal gelesen. Nachdem der Artikel (noch) auf der Homepage ist, muss man das Buch nicht nochmals vorstellen.

Auch schon zum zweiten Mal, aber eben zum ersten Mal mit der derzeitigen Besetzung, nahmen wir uns Der Joker von Markus Zusak vor, von dem wir schon Die Bücherdiebin gelesen hatte, vor. Das ist ein Buch, das wir allen nur empfehlen können.
Es handelt sich dabei nicht etwa um die Biographie des Superbösewichts und Batmangegners, sondern um die Spielkarte. Zusammen mit den vier Assen wird er Ed Kennedys Leben verändern. Ed ist ein durchschnittlicher junger Mann und meint, er habe im Leben nichts erreicht. Das ändert sich schlagartig, als er in einen Bankraub gerät und bald danach eine Spielkarte in seinem Briefkasten findet – ein Ass. Es ist das erste von vier Assen, die Ed erhält. Auf jeder Karte stehen drei Adressen oder Hinweise auf solche. Als Ed diese Orte aufsucht, findet er Menschen vor, denen er auf unterschiedlichste Weise helfen muss, was nicht immer einfach für ihn ist.
Das Buch hat viele Ups und Downs, ab und zu muss man sich dann auch mal eine Träne aus den Augen wischen, besonders Herr Kugelmann (Super-Weichei!). Aber es ist auch sehr spannend, und wer wissen will, was das alles letztlich mit Ed zu tun hat und mit ihm anstellt, sollte das Buch lesen.

Immer genau Sieben Minuten nach Mitternacht erscheint dem kleinen Conor im Roman von Patrick Ness ein Baummonster, das ihm drei Geschichten erzählt und am Schluss eine von ihm hören will. Steht der Riese ihm bei, mit dem nahenden Tod der Mutter fertig zu werden?

Zuletzt lasen wir Hallo Mister Gott, hier spricht Anna von Fynn. Dem Autor läuft ein kleines, völlig verwahrlostes Mädchen zu, das seine ganze Welt aus den Angeln hebt. Wissbegierig und auf ihre ganz eigene, experimentelle Art entdeckt sie Wörter, Töne, Farben, Mathematik, Spiegel, Licht und Schatten und stellt dabei sogar fest, dass Einstein sich geirrt hat! Überlagert werden aber alle ihre tausend Fragen von der Suche nach Gott, zu dem sie ein unglaublich inniges und selbstverständliches Verhältnis hat. Alles, was sie entdeckt, ordnet sie in ihren Kosmos Mister Gott ein. „Ein himmlisches Buch, das zufällig auf die Erde gefallen ist.“

Im Mai besprechen wir Sie nannten sie Wolfskinder von Linde von Keyserlingk.

Emily Streit, Saskia Meindl, Günter Kugelmann