„Werte machen Schule“

24 Schülerinnen und Schüler aus Schwaben – unter ihnen auch unsere Schülerin Lavinia Keppeler – zu Wertebotschaftern ausgebildet

Staatssekretärin Anna Stolz dankt jungen Wertebotschaftern: „Gemeinsam müssen wir uns für Werte stark machen, sie leben und vorleben“


24 Schülerinnen und Schüler aus ganz Schwaben, die im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ des Bayerischen Kultusministeriums zu Wertebotschaftern ausgebildet wurden, erhielten heute bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung in Wertingen ihre Urkunden und gaben Einblicke in ihre Ausbildungswoche. Kultusstaatssekretärin Anna Stolz betonte aus diesem Anlass: „Die Wertebildung der jungen Menschen im Freistaat ist mir ein Herzensanliegen. Gemeinsam müssen wir uns für Werte stark machen, sie leben und vorleben. Die jugendlichen Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter bringen sich aktiv bei der Wertebildung an unseren Schulen ein. Ich danke ihnen von Herzen dafür, dass sie diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen!“ Die Staatssekretärin dankte darüber hinaus auch allen weiteren Akteuren, die sich im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ mit viel Engagement für die Wertebildung der jungen Menschen in Bayern einsetzen. Im laufenden Schuljahr 2018/2019 werden Schülerinnen und Schüler in den Regierungsbezirken Schwaben, Niederbayern und Oberfranken zu Wertebotschafterinnen und -botschaftern ausgebildet, die vier übrigen Regierungsbezirke folgen im Schuljahr 2019/2020. Staatssekretärin Anna Stolz hatte bereits im Vorfeld der Veranstaltung erklärt: „Wir stärken mit der Initiative ‚Werte machen Schule‘ die Werteerziehung an unseren Schulen in Bayern. Mit einer Wertebildung von Schülern für Schüler setzen wir neue Impulse.“ Das Ziel sei es, dass sich junge Menschen aktiv für ein respektvolles und verantwortungsvolles Miteinander in unserer Gesellschaft engagieren. Dabei leisten die jugendlichen Wertebotschafterinnen und -botschafter einen wichtigen Beitrag.

Die ausgebildeten Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter geben ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Tipps und Anregungen zur Wertebildung an die Hand, zum Beispiel für werteorientierte Projekttage oder Schulfeste. Sie helfen mit, ein gewinnbringendes und gutes Mit- und Füreinander an den Schulen vor Ort zu gestalten.

Je Bezirk wurden 20 bis 25 Jugendliche aus der achten und neunten Jahrgangsstufe aller weiterführenden Schularten aus den Vorschlägen ausgewählt, die die Schülermitverantwortung (SMV) in Absprache mit der Schulleitung formuliert hatte. Die jugendlichen Wertebotschafterinnen und -botschafter erwerben in ihrer Ausbildung Basiskompetenzen zu Wertebildung, Kommunikationsfähigkeit und Teamführung und gestalten gemeinsam schülerorientierte Module zur Wertebildung, die sie bei der Abschlusspräsentation am Ende der einzelnen Ausbildungswochen selbst vorstellen. Begleitet und unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler während und nach der Ausbildungswoche von Wertemultiplikatoren, erfahrenen Lehrkräften, die seit Jahren Wertebildung in Unterricht und Schulleben praktizieren und vorleben.


Carolin Völk, Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus