Ruderboot fahren, Sägen, Kegeln, Brot backen, Lämmchen streicheln – die Klasse 5c erlebt ganz besondere Momente

Vom 13. bis 15. Mai 2019 durfte die Klasse 5c zusammen mit ihren Fünftklasstutoren Sophie Hößle und Christian Dietmayer sowie ihren Lehrkräften Marina Breitenberger und Heike Lenz den lang ersehnten Schullandheimaufenthalt in Stoffenried verbringen, um die Klassengemeinschaft außerhalb der Schule neu zu erleben.

Nach der 30-minütigen Busfahrt wurde die Klasse von Frau Vogel im malerisch gelegenen Schullandheim in Stoffenried herzlich empfangen. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten in dem historischen Gebäude durften die Schülerinnen und Schüler ihre Zimmer beziehen. Vor dem Mittagessen fand sich die Klasse im Gemeinschaftsraum ein, um das Ziel und den Wunsch für die Klassengemeinschaft abzustecken sowie erste Annäherungen zu Mitschülern außerhalb des gewohnten Schulumfelds zu finden.

Nachmittags wanderte die Klasse nach Ellzee, um in „Schmids Hobbystadel“ gemeinsam Laubsägearbeiten anzufertigen und auf der hauseigenen Kegelbahn ein Kegelturnier auszutragen. Bereits hier bewies die Klasse Kampfgeist, aber auch Fairness sowie Teamgeist und hatte richtig viel Spaß, sodass der Nachmittag wie im Flug verging und die Klasse nach dem dreistündigen Programm wieder den Rückweg ins vier Kilometer entfernte Schullandheim antrat, um sich bei einer leckeren Brotzeit für das Abendprogramm zu stärken.

Der nahegelegene Bolzplatz wurde von etlichen Jungs und einigen Mädchen zu einem abendlichen Fußballturnier genutzt, bei dem Christian als Schiedsrichter tätig war, während andere den Spielplatz zum Toben besuchten. Sophie betreute alle Kinder, die gerne eine Ruderbootfahrt auf dem See direkt neben dem Schullandheim unternehmen wollten und schipperte mit den Kindern in der Abendsonne über das glitzernde Nass. Ein Spieleabend mit mitgebrachten Gesellschaftsspielen, der auch von den Tutoren mit angeleitet wurde, rundete den ersten Tag ab.

Ein weiterer Höhepunkt war am zweiten Tag der Besuch der Kreisheimatstube, in der die Kinder viel über das Leben und Wirtschaften der einfachen Leute auf dem Land vor hundertfünfzig Jahren erfuhren. Das im Anschluss daran selbst gebackene Brot schmeckte ganz besonders gut. Gebäck, das nicht verzehrt wurde, verpackten die Schüler wie früher in einem Tuch und aßen den Rest über den Tag verteilt.

Den Nachmittag nutzte die Klasse für verschiedene Spielaufgaben, bei denen Teamfähigkeit, Kommunikation und Kooperation wichtige Voraussetzungen für das Gelingen waren. Dabei erfuhr die Klasse neue Stärke durch Gemeinschaftssinn. Ein Ausflug zu einer Schäferei rundete das Nachmittagsprogramm ab. Besonders in Erinnerung bleiben werden die Momente, in denen die Schüler/innen die Tiere füttern und streicheln durften.

Nach dem Abendessen beschäftigte sich die Klasse mit weiteren teambildenden Kooperations- und Koordinationsspielen, bevor sie ausgerüstet mit Taschenlampen kurz vor Einbruch der Dunkelheit zu einer Nachtwanderung aufbrach. Ein heftiger Wind und ein leichter Regenschauer während der Wanderung machten das einmalige Gruppenerlebnis noch intensiver. Nach der Rückkehr gab es heißen Tee und mitgebrachten Kuchen, der an diesem Abend ganz besonders gut schmeckte.

In der Abschlussrunde am letzten Tag kamen die Schüler/innen zu der Erkenntnis, dass sie ihre Klassengemeinschaft neu erlebt hatten und wichtige Erfahrungen für sich und mit anderen machten. Nun gilt es die Erfahrungen des Schullandheimaufenthalts auch mit in den Schulalltag zu nehmen und die gewonnenen Erkenntnisse dort zu leben.

Sophie Hößle 9b, Christian Dietmayer 9b, Heike Lenz