Über die Fächergrenzen hinaus

Du nimmst in der 8a doch auch gerade die USA durch, oder?“

Diese Worte brachten die Idee für das fächerübergreifende Projekt „USA“ ins Rollen. Im Rahmen dessen verknüpften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a ihre erworbenen Kenntnisse aus den Fächern Geographie und Englisch.

Zunächst musste hierfür natürlich ein Fundament gelegt werden: Für einen ersten topographischen Überblick plante die Klasse 8a einen Roadtrip durch die USA und fasste ihre neu gewonnenen Eindrücke in Reiseführern zusammen. In den darauffolgenden Englisch und Geographie-Stunden wurden dann die landeskundlichen Kenntnisse weiter vertieft: vom „American way of life“ und Stadtmodellen über Nationalsport und Nationalparks, bis hin zu amerikanischen Persönlichkeiten.

Aufbauend auf diesen Eindrücken war es nun an den Schülerinnen und Schülern ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und geographische Inhalte mit landeskundlichen zu verbinden. Die Endergebnisse konnten sich sehen lassen und wurden der Klasse von Frau Gerstmayer präsentiert.

Hier unterhielten die Schülerinnen und Schüler ihr Publikum nicht nur als Quizmaster sondern stellten auch ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis: So visualisierten die Projektgruppen die Nationalparks auf einer selbst gemachten Karte aus Holz. Große Aufsehen in der Zuschauerklasse erlangten vor allem das Stadtmodell von New York sowie der Nachbau der Golden Gate Bridge. Zwei weitere Projekt-Gruppen verwandelten das Klassenzimmer schließlich in einen Kinosaal und bewiesen ihr Können als Filmemacher: Neben einer Filmografie von John Dillinger, übten die Schüler in einer Parodie auch Kritik an der Migrationspolitik der USA.

Unser Fazit: Das fächerübergreifende ermöglichte es den Schülerinnen und Schüler andere Fähigkeiten in den Fokus zu stellen, ihr Wissen zu vernetzen und die schulischen Inhalte mit mehreren Sinnen zu begreifen.

Wie könnten die SchülerInnen in ihrer Vielfalt besser gefördert werden?

Kristina Altmann und Andrea Sander