5D setzt Zeichen für den Frieden

Im Rahmen des Religionsunterrichts hatten wir die Möglichkeit uns mit Herrn Nelhübel über den ausgebrochenen Krieg zwischen Russland und der Ukraine auszutauschen, indem wir unsere Meinungen und Gefühle dazu äußerten. Wir kamen dabei zu dem Schluss, dass wir nicht tatenlos zusehen wollen, wie Menschen durch den Krieg ihr Hab und Gut verlieren, fliehen müssen, Familienmitglieder verlieren, verletzt oder getötet werden. Deshalb wollten wir mit einem sichtbaren Zeichen für Frieden unsere Haltung zeigen. Dazu baten wir unsere Kunstlehrerin, Fr. Lenz, etwas zu unserem Friedensprojekt im Kunstunterricht gestalten zu dürfen. Nach der Entscheidung, was wir machen wollten, durften wir in verschiedenen Gruppen arbeiten: Eine Gruppe bastelte Flaggen für die Fenster, eine andere Gruppe bemalte mit Wasserfarben eine weiße Banderole mit dem Schriftzug „Frieden“ auf Deutsch und Ukrainisch, die später Teil eines Klassenfotos werden sollte. Alle übrigen malten Bilder zum Friedensaufruf oder um ihr Mitgefühl den angegriffenen Ukrainern gegenüber auszudrücken. Zum Abschluss der Aktion dekorierten wir dann unsere Fenster sowie Wände unseres Klassenzimmers und trafen uns mit dem Malblock, auf den am Vortag eine Ukraineflagge gemalt wurde, am Pausenhof, um für das Foto mit der ganzen Klasse zu proben. Weil starke Windböen das Halten der Banderolen erschwerte, dauerte das Stellen des Fotos sehr lange. Am Ende formierten wir mit den Flaggen und den Banderolen ein Friedenszeichen und hoffen damit auf ein baldiges Ende des Kriegs.

Patricia Miller, Lorena Brutscher, Jana Staß, Heike Lenz