Schokolade – Fluch oder Segen?

Dieser Frage ist die Klasse 7d im Rahmen des Lernbereichs Afrika: Südlich der Sahara genauer auf den Grund gegangen. Schokolade isst jeder gerne, ob zu Weihnachten oder Ostern, zum Geburtstag oder im Kuchen. Zu verschiedenen Anlässen wird sie verschenkt oder doch selbst vernascht. Ein Blick in ein Schokoladenregal lässt erkennen, dass neben Milka, Lindt und Co. in den letzten Jahren auch Fair-Trade-Marken stark an Gewicht hinzugewonnen haben. Doch was steckt eigentlich dahinter und worin liegt der genaue Unterschied. Dieser Herausforderung stellte sich die Klasse 7d im Rahmen des Schokoladenprojektes. In Kooperation mit der „Mission: Eine Welt“ aus Augsburg startete die Klasse in eine spannende Schokoladen-Woche. Mission: Eine Welt stellte uns dankenswerterweise ihre eigens erarbeitete Schokoladenliste zur Verfügung. Darin befinden sich mehrere kleine Kisten, die als Stationen aufgebaut sind. Mit Hilfe der Materialien in den Kisten konnten die Schüler*innen die Arbeitsbedingungen der Plantagenarbeiter*innen näher kennenlernen. Zudem verglichen sie mehrere Gütesiegel, wie beispielsweise GEPA, und deren Transparenz. Sie lernten den Weg der Schokolade und deren Bestandteile kennen und versetzten sich in die Lage von Kindern, die bereits in jungen Jahren auf Schokoladenplantagen aushelfen müssen. Ihre Ergebnisse hielten die Schüler*innen auf ihrem Schokoladenpass fest. Am Ende diskutierten sie über das Dilemma der Schokolade und über alternative Handlungsmöglichkeiten.

Die Klasse hatte viel Freude bei der Bearbeitung der unterschiedlichen Stationen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Mission: Eine Welt aus Augsburg, die ihre Materialien kostenfrei zur Verfügung stellten!

Stephan Kraus-Tofalvi mit der Klasse 7d

Hier ein paar Eindrücke: