Materialliste für den Unterricht in den 5. Klassen

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Willkommen an der Christoph-von-Schmid-Schule

Alle neuen Kolleginnen und Kollegen laden wir herzlich zum gemeinsamen Kennenlernen am Freitag, 11.09.2026 um 10 Uhr ein.

Wir freuen uns auf Euch!

Schulleben

Galanight an der Christoph-von-Schmid-Schule

Die Realschule Thannhausen verabschiedete ihren Abschlussjahrgang 2026.

„Galanight  – Staffel 10 completed“ lautete das vollständige Motto, das sich die Zehntklässler gewählt hatten; naheliegend im Zeitalter des Serienstreamings. Die Metapher lässt vielfältige Interpretationen zu. Kein Redner an diesem Abend, der das Bild nicht gerne aufgriff.

Der Zweite Konrektor Florian Daniek konnte zahlreiche Ehrengäste in der festlich geschmückten Sporthalle begrüßen, darunter Bürgermeister Alois Held und die Stellvertretende Landrätin Monika Wiesmüller-Schwab. Besonders freute er sich darüber, dass auch viele ehemalige Schüler und Lehrer an diesem Abend den Weg nach Thannhausen gefunden hatten.

Frau Wiesmüller-Schwab nahm das Motto des Abends als Zeichen des Aufbruchs und der Weltoffenheit und wünschte dem Jahrgang 2026 auch im Namen von Landrat Dr. Hans Reichhart viel Glück und Erfolg auf dem künftigen Weg.

Diesen guten Wünschen schloss sich auch Bürgermeister Alois Held an. Ihm war es zudem ein Anliegen, dem Landkreis Günzburg für die hohen Investitionen in den Schulstandort Thannhausen zu danken, denn seit letztem Herbst, so Held, erfreue sich die Schulgemeinschaft eines neuen, modernen Schulgebäudes.

Schließlich ergriff Sandra Müller-Hoffmann das Wort. Seit September ist sie Direktorin der Christoph-von-Schmid-Schule und zum ersten Mal in dieser Funktion durfte sie einen Abschlussjahrgang verabschieden. Ihre Rede hatte sie ganz an das Motto der Veranstaltung angelehnt.

„Die Staffel 10 ist erfolgreich beendet. Heute seid ihr die Hauptdarsteller auf unserer Galanight!“ Mit diesen Worten begann sie einen humorvoll-wertschätzenden Rückblick auf die Schulzeit der Absolventen. Gelegentlich, bemerkte sie augenzwinkernd, habe es „Cliffhanger“ vor Prüfungen, überraschende Wendungen bei Noten und so manches Mal auch Folgen gegeben, die man lieber aus dem Serienarchiv gelöscht hätte. Dennoch hätten alle die hohen Anforderungen gemeistert. Zu einer erfolgreichen Serienproduktion gehörten jedoch nicht nur die Hauptdarsteller, sondern auch die Begleitung am Filmset. Zunächst die Eltern: Produzenten, Manager, Fahrdienste und Motivationscoaches in Personalunion seien sie gewesen. Nicht zu vergessen die Lehrkräfte. Als Regisseure hätten sie die Schüler begleitet, gefördert und dafür gesorgt, ihr Bestes am Set zu geben. Dafür gebühre, so Müller-Hoffmann weiter, der gesamten „Filmcrew“ höchster Respekt.

Aber es galt natürlich zuvörderst die Hauptdarsteller des Abends zu würdigen:

Ein Abschlusszeugnis in Händen zu halten, so fuhr die Direktorin fort, sei ein Nachweis darüber, dass man Herausforderungen meistern und Rückschläge überwinden könne. Es beweise Durchhaltevermögen und sei deshalb – ganz abgesehen von den Noten – ein wertvolles Dokument, das zeige: „Ich habe etwas erreicht. Ich habe mich angestrengt.“ Ein unbezahlbares Gefühl. Das daraus erwachsende Selbstvertrauen sei wichtig für junge Menschen, wenn sie unsere Zukunft gestalten wollen. Dafür brauche es aber auch die Werte, die man den Schülern mitgegeben habe: Toleranz, Neugier, Respekt und demokratische Verantwortung. Selten sei dies so notwendig gewesen wie heute, im Zeitalter des Populismus und der Intoleranz. „Es braucht junge Menschen wie euch, die nicht wegsehen, sondern aufstehen, die sich für Menschlichkeit entscheiden, für Zusammenhalt und für eine gerechtere Welt.“

Schließlich blickte die Schulleiterin auch in die Zukunft. Und um dies zu unterstreichen, wechselte sie bedeutungsvoll vom „Ihr“ zum „Sie“, wenn sie die Absolventen ansprach:

„Wir entlassen Sie heute in die Welt. Sie sind keine Kinder mehr. Sie haben alle Möglichkeiten und das Besondere daran: Die Entscheidung liegt bei Ihnen selbst.“

Sandra Müller-Hoffmann schloss ihre bewegende Ansprache mit einem Zitat des spanischen Dichters Antonio Machado:

„Wanderer, es gibt einen Weg. Der Weg entsteht im Gehen.“

Die Zukunft ist offen. Wir sind die Hauptfiguren in unserem Leben. Wir müssen nur losgehen.

Ein besonders herzlicher Applaus zeigte, dass die Rednerin die richtigen Worte gefunden hatte.

Anja Weber, die Elternbeiratsvorsitzende, erinnerte an den schweren Start in Coronazeiten, den die Absolventen jedoch bravourös gemeistert hätten. Das Finale mit Preisverleihung sei Entschädigung für alle Mühen. In einer sehr persönlichen Rede verband sie ihre Glückwünsche an die Hauptdarsteller des Abends mit einem Kompliment an Lehrer und Eltern für deren Geduld und Einsatz, die zu diesem Erfolg beigetragen hätten.

Die beiden Schülersprecherinnen Mariella Oswald und Lea Meier gaben einen humorvollen Rückblick auf ihre Jahre an der Realschule Thannhausen und sprachen am Ende der gesamten Schulfamilie ihren Dank aus. Ganz besonders sei ihnen Sandra Müller-Hoffmann trotz der kurzen Zeit, die sie an der Schule sei, ans Herz gewachsen.

Im Anschluss gaben die Klassensprecher in ihren Reden und einem kleinen Bilderreigen einen unterhaltsamen Einblick in ihre Zeit an der Realschule.

Und dann war es endlich soweit: Aus der Hand ihres jeweiligen Klassenleiters erhielten die Absolventen ihre Abschlusszeugnisse.

Keine Zeugnisübergabe ohne die Ehrung der Schulbesten.

Sichtlich stolz verlas Konrektor Konstantin Petri die Namen und die jeweiligen Traumschnitte. Als Anerkennung erhielten sie dank einer großzügigen Spende der Raiffeisenbank Thannhausen  Büchergutscheine.

Schulbester mit dem Fabelschnitt von 1,00 wurde Daniel Baumgartner, dicht gefolgt von Nora Klos mit 1,08 und Carina Mögele mit 1,09.

Weitere Einser-Absolventen waren Pia Schmid, Hans Hauser, Emilia Schöffel, Felix Frey, Theresa Miller und Tuana Yildiz.

Der Dank der Schulleiterin galt schließlich allen, die diesen Abend möglich gemacht hatten, besonders den beiden Hauptorganisatorinnen Katrin Michaelis und Heike Lenz.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Schulorchester, das unter Rainer Steber wieder einen fulminanten Auftritt hinlegte.

Schließlich folgte der finale Akt, die traditionelle Freisprechung der Absolventen. Frau Müller-Hoffmann trat noch einmal ans Mikrofon:

„Hiermit ist eure Schulzeit an der Christoph-von-Schmid-Schule beendet.“

Mit einem vom Elternbeirat organisierten festlichen Empfang in der neuen Aula der Realschule klang ein besonderer Abend aus.

Text: Wolfgang Werz

Fotos: Foto-AG und Wolfgang Werz

Die Bilder der drei Rednerinnen sprechen für sich.

Auf dem Bild mit den Jahrgangsbesten sind zu sehen (v.l.n.r):

Konrektor Konstantin Petri, Tuana Yildiz, Theresa Miller, Felix Frey, Daniel Baumgartner, Emilia Schöffel, Nora Klos, Hans Hauser, Carina Mögele, Pia Schmid und Direktorin Sandra Müller-Hoffmann.

Das Bild mit dem Orga-Team zeigt (v.l.n.r.):

Konrektor Konstantin Petri, Katrin Michaelis, Heike Lenz und Direktorin Sandra Müller-Hoffmann.

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