Am 05.03.2026 durften die Mädchen der Klasse 10D im Sportunterricht ein besonderes Highlight erleben: Die Schülerin Lea Matzka brachte ihren Schwertkampfmeister Werner Schmidt mit in den Unterricht.
Zu Beginn stellte sich Werner vor und gab den Schülerinnen einen spannenden Einblick in die Welt des Haidong Gumdo. Übersetzt bedeutet dies in etwa „Tanz unter dem Schwert“. Er erklärte, dass es bei dieser Schwertkampfkunst nicht nur auf Kraft ankommt, sondern vor allem auf Technik, Konzentration und Disziplin. Zudem wird die Selbstverteidigung geschult und man lernt, auch in herausfordernden Situationen besonnen und überlegt zu handeln, um Gefahren von sich und anderen abzuwenden.
Außerdem erfuhren die Schülerinnen interessante Hintergründe zur Geschichte und Entwicklung dieser besonderen Sportart. Haidong Gumdo hat seine Wurzeln im antiken Korea. Die Techniken sind geschmeidig, rund, körperbetont sowie dynamisch und kraftvoll – daher auch die Bezeichnung „Tanz unter dem Schwert“. Sie entwickelten sich aus der Kriegskunst der koreanischen Elitekrieger, den sogenannten Samurang.
Im praktischen Teil zeigte Werner grundlegende Techniken, darunter die richtige Haltung sowie einfache Angriffs- und Verteidigungsbewegungen. Unter seiner Anleitung durften die Schülerinnen diese anschließend selbst ausprobieren. Dabei kamen ausschließlich ungefährliche Kunststoffschwerter zum Einsatz, sodass jederzeit für Sicherheit gesorgt war.
Ein besonderes Highlight der Stunde war eine kurze Vorführung, bei der Werner Schmidt gemeinsam mit Lea ihr Können demonstrierte. Die schnellen und präzisen Bewegungen beeindruckten die Schülerinnen sehr und machten deutlich, wie viel Übung und Kontrolle hinter diesem Sport steckt.
Zum Abschluss hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Dabei ging es unter anderem um Trainingsaufwand, Ausrüstung und persönliche Erfahrungen im Schwertkampf.
Der Besuch von Werner machte den Sportunterricht zu einer abwechslungsreichen und lehrreichen Erfahrung. Einige Schülerinnen zeigten großes Interesse und waren begeistert von der Möglichkeit, eine eher ungewöhnliche Sportart kennenzulernen.
Text: Lea Matzka
Fotos: Fr. Fischer
